Stierkampf in Andalusien - Pro und Contra 
Kultur oder feige Barbarei - Der Stierkampf bleibt eine hitzige Diskussion
Spanische Matadore haben in konservativen Kreisen Spaniens Starstatus. Einer dieser Stiertöter ist Enrique Ponze, der mehrmals im Jahr ganze Hochglanz Fotostrecken in der spanischen 'Hola' (vergleichbar mit 'Bunte', 'Gala') erhält.
Die konservative Chefin der Madrider Regionalregierung, Esperanza Aguirre, will gar den Stierkampf als Unesco Weltkulturerbe verstehen und dieses Kulturgut als werterhaltende Tradition den Kindern im Schulunterricht vermitteln lassen. Dies will man auch mit öffentlichen Geldern fördern, sprich mit EU-Geldern, die großteils aus Deutschland stammen.
Die in Spanien wirtschaftsstärkste und modernste Region, Katalonien, will dagegen den Stierkampf verbieten lassen. Auf den kanarischen Inseln ist dies seit 1991 schon der Fall.
Tierschützer sprechen von einem qualvollen Kampf ohne jegliche Chance für den Stier. Es soll zu massiven Manipulationen am Stier im Vorfeld seines letzten Kampfes kommen. Zu Pferd und zu Fuß, viele Gegner gegen einen einzelnen und oft schon gequälten Stier.
Artikel über Stierkampf in Spanien

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